

Zwei Gamsböcke auf der Schwäbischen Alb.

Fränkischer Gamsbock in der Brunft.

Junge Gamsgeiß.

Gamsgeiß mit ihrem Kitz.

Junge Gamsgeiß im Altmühltal im winterlichen Buchenwald.

Die Scheibenfelsen im Zastlertal, der Wiege der Schwarzwaldgams.

Eine der zahlreichen Blockhalden im Hochschwarzwald.

Die Lochen bei Balingen ist vermutlich die Wiege der Gämse auf der Schwäbischen Alb.

Typischer Lebensraum im Oberen Donautal.

Aufgelassener Steinbruch in Mittelfranken.

Gamsgeiß im Mittleren Schwarzwald.

Gamsgeiß mit ihrem Kitz im felsdurchsetzten Buchenwald im Oberen Donautal.

Eine Gams im Morgenrot in den Vogesen. Im Hintergrund ist der 78 Kilometer Luftlinie entfernte Feldberg im Schwarzwald zu erkennen, wo die Vogesengämsen ihren Ursprung haben.

Typischer Gamslebensraum in den hohen Vogesen. Zahlreiche Vogesen-Gipfel liegen aufgrund von starker Beweidung und dem raueren Klima (im Vergleich zum Schwarzwald) oberhalb der Baumgrenze. Die Hänge werden vielerorts von schroffen Felsen geziert, die Anmutung ist teil hochalpin.

Alte und trächtige Gamsgeiß im Hochschwarzwald.

Halbseitig blinde Gamsgeiß in Begleitung von zwei Kitzen am Feldberg im Schwarzwald.

Gamsgeiß mit abgebrochenen Krucken im Hochschwarzwald.

Mittelalter Gamsbock im Altmühltal.




Ein für Gamswild eher ungewöhnlicher Anblick: Gamsbrunft im Senf. Gämse zieht es bei Verfügbarkeit genauso in die landwirtschaftliche Flächen wie andere Wildarten auch. Ungewöhnlich ist der Anblick deshalb, da solche Flächen im Hochgebirge rar gesät sind, wir die Gams aber gedanklich mit dem Hochgebirge verbinden.

Junge Gamsgeiß im Altmühltal.

Alter Gamsbock am Albtrauf.
Als erste Organisation in Deutschland startet nun die Wildforschungsstelle des Landes Baden-Württemberg ein populationsgenetisches Monitoring der Gämsen im eigenen Bundesland. Anhand des Monitorings sollen Aussagen über die genetische Strukturverteilung bestehender Bestände, über Wanderrouten und Verbindungen zwischen den Vorkommen, sowie über die Identifikation künstlicher und landschaftlicher Barrieren getroffen werden.

Zwei Gamsgeißen im Mittleren Schwarzwald.

Herbstzeit ist Brunftzeit: blädernder Gamsbock.

Gamslebensraum in der Adelegg. Steile und enge Tobel zerschneiden die Mittelgebirgslandschaft.

Auf der bayerischen Seite in der Kürnach sieht es ähnlich aus.

Eine der letzten Gämsen aus der Adelegg? Junge Gamsgeiß, nur wenige Meter neben der Landesgrenze zwischen Baden-Württemberg und Bayern.

Die Karte zeigt die Verbreitung des Gamswilds in Deutschland (ohne Sachsen). In Rot sind die Lebensräume gekennzeichnet, in denen Gamswild als Standwild vorkommt. Die gelben Linien stellen bestätigte Fernwechsel dar.

Waldgams in Mittelfranken

Waldgams in Mittelfranken

Waldgämse in Mittelfranken

Älterer Gamsbock im Lausitzer Gebirge

Gamsgeiß auf Blockhalde im Lausitzer Gebirge

Starker Gamsbock am Kaltenberg

Junger Gamsbock am Kaltenberg


Gamsgeiß in der Abendsonne.

Gamsgeiß im späten Frühling.

Gämsen auf einer Schotterhalde mit stark verbissenen Fichten. Die Triebe werden jedes Jahr so stark beäst, dass die Bäume in die Breite, jedoch nicht in die Höhe wachsen. Solche „Bonsai-Fichten“ konnte ich in den außeralpinen Lebensräumen aber jeweils nur auf sehr eng begrenztem Raum beobachten.

Knospen, Triebe und Blätter gehören zur Grundnahrung der Gams.


Dessen Verbiss kann bei Kulturpflanzen zu einem ökonomischen Schaden führen.

Gamsgeiß verbeisst Buchensprößlinge.

Typischer Gamslebensraum mit drei ruhenden Gämsen im Oberen Donautal. Die bereits erwähnten Reliktpflanzen wachsen bevorzugt auf solchen hier zu sehenden exponierten Felsköpfen und Vorsprüngen.

In Mittelfranken lassen sich auffällig viele Gämsen mit sehr eng gestellten Krucken beobachten. Eine Laune der Natur oder bereits Zeichen von Inzucht?

Eine junge Gamsgeiß aus Mittelfranken.

Gamsgeiß mit ihrem jungen Kitz.

Junger fränkischer Gamsbock in Buchenhochwald.

Junger Gamsbock auf der Fränkischen Alb

Gamsböcke auf der Schwäbischen Alb.

Gerissen oder natürlich verendet? Gamslauf in Mittelfranken.

Gamsgeiß im herbstlichen Mittleren Schwarzwald.

Abendstimmung am Lochen bei Balingen.
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